Ungesunde Verhältnisse

Wie Klasse unser Leben bestimmt

Von Betina Aumair | Verlag: Haymon Verlag

Über das Buch

DIE GEWOLLTE KLASSENGESELLSCHAFT   Wie soziale Ungleichheit entsteht, wie sie politisch untermauert wird – und warum wir sie nicht schulterzuckend hinnehmen dürfen  Soziale Ungleichheit lässt sich messen. Sie zeigt sich in Statistiken zur Einkommens- und Vermögensverteilung ebenso wie in Zahlen zur Überschuldung oder zum Eigenheimbesitz. Sie spiegelt sich darin, wer sein Bildungskapital an die nächste Generation weitergeben kann und wer keine Aussicht auf ein Erbe hat. Neoliberale Leitideen wie Eigenverantwortung und Leistung, verbunden mit konkreten politischen Entscheidungen, prägen dabei maßgeblich die Handlungsspielräume und Lebensmöglichkeiten der Menschen. Besonders sichtbar wird die Klassengesellschaft, wenn der Blick auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung fällt: Während in der untersten Einkommensgruppe 18,5 % der Menschen an Depressionen leiden, sind es in der reichsten nur 3 %.  Klassenkampf = Entfaltungsmöglichkeiten und Gesundheit für ALLE  Aber: Gesundheit bedeutet mehr als das Fehlen von Krankheit. Sie umfasst auch Lebenszufriedenheit, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Gerechtigkeitsfragen sind nicht bloß abstrakte Forderungen, sondern das Fundament jeder gut funktionierenden und solidarischen Gemeinschaft. Und in einer Gesellschaft, die von Ungleichheiten geprägt ist, ist auch die körperliche und soziale Verwundbarkeit ungleich verteilt. Genau hier setzen die Autorinnen Betina Aumair und Brigitte Theißl an. Sie rücken Gesundheit und die Bedingungen für ein selbstbestimmtes Leben ins Zentrum und erzählen sachlich fundiert und zugleich einfühlsam Geschichten aus der österreichischen Klassengesellschaft. It's not enough! Betina Aumair und Brigitte Theißl beleuchten soziale Ungleichheiten nicht nur im Gesundheitssystem, sondern ebenso im Justizwesen, in der Bildung, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Denn wer in prekären Wohnverhältnissen lebt, trägt oft gesundheitliche Folgen; ausbeuterische oder psychisch belastende Arbeitsbedingungen machen ebenso krank wie dauerhafter Stress durch fehlende soziale Anerkennung und Beschämung. Die Autorinnen machen deutlich, dass soziale Gerechtigkeit kein fernes Ideal sein darf, sondern eines der dringendsten Ziele unserer Zeit ist.

Ausgaben von Ungesunde Verhältnisse

Hardcover
ISBN 9783709982471
E-Book (EPUB)
ISBN 9783709984840

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DIE GEWOLLTE KLASSENGESELLSCHAFT   Wie soziale Ungleichheit entsteht, wie sie politisch untermauert wird – und warum wir sie nicht schulterzuckend hinnehmen dürfen  Soziale Ungleichheit lässt sich messen. Sie zeigt sich in Statistiken zur Einkommens- und Vermögensverteilung ebenso wie in Zahlen zur Überschuldung oder zum Eigenheimbesitz. Sie spiegelt sich darin, wer sein Bildungskapital an die nächste Generation weitergeben kann und wer keine Aussicht auf ein Erbe hat. Neoliberale Leitideen wie Eigenverantwortung und Leistung, verbunden mit konkreten politischen Entscheidungen, prägen dabei maßgeblich die Handlungsspielräume und Lebensmöglichkeiten der Menschen. Besonders sichtbar wird die Klassengesellschaft, wenn der Blick auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung fällt: Während in der untersten Einkommensgruppe 18,5 % der Menschen an Depressionen leiden, sind es in der reichsten nur 3 %.  Klassenkampf = Entfaltungsmöglichkeiten und Gesundheit für ALLE  Aber: Gesundheit bedeutet mehr als das Fehlen von Krankheit. Sie umfasst auch Lebenszufriedenheit, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Gerechtigkeitsfragen sind nicht bloß abstrakte Forderungen, sondern das Fundament jeder gut funktionierenden und solidarischen Gemeinschaft. Und in einer Gesellschaft, die von Ungleichheiten geprägt ist, ist auch die körperliche und soziale Verwundbarkeit ungleich verteilt. Genau hier setzen die Autorinnen Betina Aumair und Brigitte Theißl an. Sie rücken Gesundheit und die Bedingungen für ein selbstbestimmtes Leben ins Zentrum und erzählen sachlich fundiert und zugleich einfühlsam Geschichten aus der österreichischen Klassengesellschaft. It's not enough! Betina Aumair und Brigitte Theißl beleuchten soziale Ungleichheiten nicht nur im Gesundheitssystem, sondern ebenso im Justizwesen, in der Bildung, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Denn wer in prekären Wohnverhältnissen lebt, trägt oft gesundheitliche Folgen; ausbeuterische oder psychisch belastende Arbeitsbedingungen machen ebenso krank wie dauerhafter Stress durch fehlende soziale Anerkennung und Beschämung. Die Autorinnen machen deutlich, dass soziale Gerechtigkeit kein fernes Ideal sein darf, sondern eines der dringendsten Ziele unserer Zeit ist.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in Ungesunde Verhältnisse?

DIE GEWOLLTE KLASSENGESELLSCHAFT   Wie soziale Ungleichheit entsteht, wie sie politisch untermauert wird – und warum wir sie nicht schulterzuckend hinnehmen dürfen  Soziale Ungleichheit lässt sich messen. Sie zeigt sich in Statistiken zur Einkommens- und Vermögensverteilung ebenso wie in Zahlen zur Überschuldung oder zum Eigenheimbesitz. Sie spiegelt sich darin, wer sein Bildungskapital an die nächste Generation weitergeben kann und wer keine Aussicht auf ein Erbe hat. Neoliberale Leitideen wie Eigenverantwortung und Leistung, verbunden mit konkreten politischen Entscheidungen, prägen dabei maßgeblich die Handlungsspielräume und Lebensmöglichkeiten der Menschen. Besonders sichtbar wird die Klassengesellschaft, wenn der Blick auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung fällt: Während in der untersten Einkommensgruppe 18,5 % der Menschen an Depressionen leiden, sind es in der reichsten nur 3 %.  Klassenkampf = Entfaltungsmöglichkeiten und Gesundheit für ALLE  Aber: Gesundheit bedeutet mehr als das Fehlen von Krankheit. Sie umfasst auch Lebenszufriedenheit, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Gerechtigkeitsfragen sind nicht bloß abstrakte Forderungen, sondern das Fundament jeder gut funktionierenden und solidarischen Gemeinschaft. Und in einer Gesellschaft, die von Ungleichheiten geprägt ist, ist auch die körperliche und soziale Verwundbarkeit ungleich verteilt. Genau hier setzen die Autorinnen Betina Aumair und Brigitte Theißl an. Sie rücken Gesundheit und die Bedingungen für ein selbstbestimmtes Leben ins Zentrum und erzählen sachlich fundiert und zugleich einfühlsam Geschichten aus der österreichischen Klassengesellschaft. It's not enough! Betina Aumair und Brigitte Theißl beleuchten soziale Ungleichheiten nicht nur im Gesundheitssystem, sondern ebenso im Justizwesen, in der Bildung, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Denn wer in prekären Wohnverhältnissen lebt, trägt oft gesundheitliche Folgen; ausbeuterische oder psychisch belastende Arbeitsbedingungen machen ebenso krank wie dauerhafter Stress durch fehlende soziale Anerkennung und Beschämung. Die Autorinnen machen deutlich, dass soziale Gerechtigkeit kein fernes Ideal sein darf, sondern eines der dringendsten Ziele unserer Zeit ist.

Welche Kernthemen, Tropen oder Sujets werden untersucht in Ungesunde Verhältnisse?

Gesellschaft und Sozialwissenschaften

Kann ich in Ungesunde Verhältnisse hineinlesen?

Hier können Sie eine offizielle Vorschau der wenigen Seiten lesen https://www.book2look.com/book/9783709982471

Wer ist der Autor / Wer sind die Autoren des Buches Ungesunde Verhältnisse?

Betina Aumair

Wer ist der Verleger des Buches Ungesunde Verhältnisse?

Haymon Verlag

Wie lauten die ISBN-Nummern für die physische und die digitale Ausgabe?

Ungesunde Verhältnisse ist erhältlich als Hardcover(ISBN 9783709982471) und E-Book (EPUB)(ISBN 9783709984840)

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