Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts
Von Anthony Grafton, Helmut Zedelmaier, Klaus Weimar, Catherine Volpilhac-Auger, Elisabeth Décultot, Hans Georg von Arburg, Hans Dietrich Irmscher, Sven Aage Jørgensen, Laurent Jaffro, Christian Helmreich, Sylvie Le Moël und Jean-Claude Bonnet | Verlag: Ripperger & Kremers
Über das Buch
Exzerptsammlungen sind keine bloßen Sammlungen von Titeln oder Zitaten sondern bilden das Gedächtnis eines Individuums ab spiegeln seine Arbeitsmethode sowie sein kulturelles Umfeld wider. Auf halbem Weg zwischen ... Bücherkatalog und Werkentwurf stellen sie hybride Objekte dar deren Fruchtbarkeit der vorliegende Band beleuchtet. Seit der Renaissance wurden die europäischen Gelehrten aufgefordert Exzerpthefte - mit anderen Worten Sammlungen von Leseaufzeichnungen - anzulegen. Die allzeit verfügbaren Exzerpthefte die bei jeder Lektüre mit neuen Informationen angereichert wurden und gelegentlich den Umfang von ganzen handgeschriebenen Bibliotheken einnahmen waren einerseits Zeugnisse gelehrter Lesetätigkeit und lieferten andererseits wertvolles Material für das Schreiben der eigenen Werke. Mit Exzerptmagazinen haben nicht nur die bedeutendsten Humanisten gearbeitet sondern auch Schriftsteller nachfolgender Jahrhunderte. Das vorliegende Buch will die Rolle beleuchten welche diese Wissens- und Textspeicher für das literarische Schaffen des 18. Jahrhunderts - ganz besonders für Autoren wie Shaftesbury Montesquieu Winckelmann Lichtenberg Hamann Herder Jean Paul Heinse und Louis- Sébastien Mercier - gespielt haben. Die französische Fassung erschien unter dem Titel Lire copier écrire Les bibliothèques manuscrites et leurs usages au XVIIIéme siècle bei CNRS éditions 2003.
Ausgaben von Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts
- Taschenbuch
- ISBN 9783943999334
Lesen Sie einen Auszug
Exzerptsammlungen sind keine bloßen Sammlungen von Titeln oder Zitaten sondern bilden das Gedächtnis eines Individuums ab spiegeln seine Arbeitsmethode sowie sein kulturelles Umfeld wider. Auf halbem Weg zwischen ... Bücherkatalog und Werkentwurf stellen sie hybride Objekte dar deren Fruchtbarkeit der vorliegende Band beleuchtet. Seit der Renaissance wurden die europäischen Gelehrten aufgefordert Exzerpthefte - mit anderen Worten Sammlungen von Leseaufzeichnungen - anzulegen. Die allzeit verfügbaren Exzerpthefte die bei jeder Lektüre mit neuen Informationen angereichert wurden und gelegentlich den Umfang von ganzen handgeschriebenen Bibliotheken einnahmen waren einerseits Zeugnisse gelehrter Lesetätigkeit und lieferten andererseits wertvolles Material für das Schreiben der eigenen Werke. Mit Exzerptmagazinen haben nicht nur die bedeutendsten Humanisten gearbeitet sondern auch Schriftsteller nachfolgender Jahrhunderte. Das vorliegende Buch will die Rolle beleuchten welche diese Wissens- und Textspeicher für das literarische Schaffen des 18. Jahrhunderts - ganz besonders für Autoren wie Shaftesbury Montesquieu Winckelmann Lichtenberg Hamann Herder Jean Paul Heinse und Louis- Sébastien Mercier - gespielt haben. Die französische Fassung erschien unter dem Titel Lire copier écrire Les bibliothèques manuscrites et leurs usages au XVIIIéme siècle bei CNRS éditions 2003.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts?
Exzerptsammlungen sind keine bloßen Sammlungen von Titeln oder Zitaten sondern bilden das Gedächtnis eines Individuums ab spiegeln seine Arbeitsmethode sowie sein kulturelles Umfeld wider. Auf halbem Weg zwischen ... Bücherkatalog und Werkentwurf stellen sie hybride Objekte dar deren Fruchtbarkeit der vorliegende Band beleuchtet. Seit der Renaissance wurden die europäischen Gelehrten aufgefordert Exzerpthefte - mit anderen Worten Sammlungen von Leseaufzeichnungen - anzulegen. Die allzeit verfügbaren Exzerpthefte die bei jeder Lektüre mit neuen Informationen angereichert wurden und gelegentlich den Umfang von ganzen handgeschriebenen Bibliotheken einnahmen waren einerseits Zeugnisse gelehrter Lesetätigkeit und lieferten andererseits wertvolles Material für das Schreiben der eigenen Werke. Mit Exzerptmagazinen haben nicht nur die bedeutendsten Humanisten gearbeitet sondern auch Schriftsteller nachfolgender Jahrhunderte. Das vorliegende Buch will die Rolle beleuchten welche diese Wissens- und Textspeicher für das literarische Schaffen des 18. Jahrhunderts - ganz besonders für Autoren wie Shaftesbury Montesquieu Winckelmann Lichtenberg Hamann Herder Jean Paul Heinse und Louis- Sébastien Mercier - gespielt haben. Die französische Fassung erschien unter dem Titel Lire copier écrire Les bibliothèques manuscrites et leurs usages au XVIIIéme siècle bei CNRS éditions 2003.
Welche Kernthemen, Tropen oder Sujets werden untersucht in Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts?
Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft > Literatur: Geschichte und Kritik > Literaturwissenschaft, allgemein
Kann ich in Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts hineinlesen?
Hier können Sie eine offizielle Vorschau der wenigen Seiten lesen https://www.book2look.com/book/9783943999334
Wer ist der Autor / Wer sind die Autoren des Buches Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts?
Anthony Grafton, Helmut Zedelmaier, Klaus Weimar, Catherine Volpilhac-Auger, Elisabeth Décultot, Hans Georg von Arburg, Hans Dietrich Irmscher, Sven Aage Jørgensen, Laurent Jaffro, Christian Helmreich, Sylvie Le Moël und Jean-Claude Bonnet
Wer ist der Verleger des Buches Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts?
Ripperger & Kremers
Wie lauten die ISBN-Nummern für die physische und die digitale Ausgabe?
Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts ist erhältlich als Taschenbuch(ISBN 9783943999334)
Wo kann ich Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts kaufen?
Sie können Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts bei den kaufen
Wo kann ich Lesen, Kopieren, Schreiben. Lese- und Exzerpierkunst in der europäischen Literatur des 18. Jahrhunderts kaufen?