Die deutschen Männer und ihre Feinde

Carl Schmitt – ein deutsches Schicksal zwischen Männerbund und Matriarchatsmythos

Von Nicolaus Sombart | Verlag: C. W. Leske Verlag

Über das Buch

Juden, Chaos, Weiber – überall Feinde, überall Angst. Carl Schmitt als Vertreter des Ordnungsdenkens des patriarchalischen Zeitalters, sein Fall als Muster einer antiliberalen, antiparlamentarischen und antifeministischen Mentalitätsgeschichte. Nicolaus Sombarts Analyse eines psychopathologischen Schemas, das bis heute weitergegeben wird, erweist sich als beeindruckend aktuell. Mit seiner umfangreichen Studie taucht Sombart hinab in die Gedankenwelt Carl Schmitts, den er seit seiner Kindheit sehr gut kannte. Er verfolgt kennzeichnende Seitenwege, offenbart Verbindungen, sich Wiederholendes, ständig Mitlaufendes, immer wieder Mitgedachtes während aller Lebensphasen des Staatsrechtlers. Er steigt tief in den Kosmos des Gelesenen, Gelobten, Geliebten in Kunst, Literatur und Wissenschaft ein. Er entlarvt Ängste, Klischeevorstellungen, Defekte und Schwächen, die sich in vermeintlich sachlichen Theorien fortsetzten. Und indem er dies alles für Carl Schmitt tut, tut er es gleichzeitig für eine ganze Denktradition. Heute wird klar, was Sombart noch nicht wissen konnte: nämlich, dass er nicht nur die psychischen Hintergründe der Denkmuster einer bestimmten akademischen Generation, die noch im Kaiserreich wurzelte, offenlegte, sondern ein Denken, das weiterhin tradiert worden ist und immer noch mit eruptiver Aggressivität in den Diskurs zurückdrängt, wenn politische Umstände die Zeit reif dafür erscheinen lassen. Sombart bot den Wegweiser zu diesem Denken. Es ist Zeit, sich seiner Untersuchung wieder ernsthaft zu widmen.

Ausgaben von Die deutschen Männer und ihre Feinde

Hardcover
ISBN 9783946595175
E-Book (EPUB)
ISBN 9783946595182

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Juden, Chaos, Weiber – überall Feinde, überall Angst. Carl Schmitt als Vertreter des Ordnungsdenkens des patriarchalischen Zeitalters, sein Fall als Muster einer antiliberalen, antiparlamentarischen und antifeministischen Mentalitätsgeschichte. Nicolaus Sombarts Analyse eines psychopathologischen Schemas, das bis heute weitergegeben wird, erweist sich als beeindruckend aktuell. Mit seiner umfangreichen Studie taucht Sombart hinab in die Gedankenwelt Carl Schmitts, den er seit seiner Kindheit sehr gut kannte. Er verfolgt kennzeichnende Seitenwege, offenbart Verbindungen, sich Wiederholendes, ständig Mitlaufendes, immer wieder Mitgedachtes während aller Lebensphasen des Staatsrechtlers. Er steigt tief in den Kosmos des Gelesenen, Gelobten, Geliebten in Kunst, Literatur und Wissenschaft ein. Er entlarvt Ängste, Klischeevorstellungen, Defekte und Schwächen, die sich in vermeintlich sachlichen Theorien fortsetzten. Und indem er dies alles für Carl Schmitt tut, tut er es gleichzeitig für eine ganze Denktradition. Heute wird klar, was Sombart noch nicht wissen konnte: nämlich, dass er nicht nur die psychischen Hintergründe der Denkmuster einer bestimmten akademischen Generation, die noch im Kaiserreich wurzelte, offenlegte, sondern ein Denken, das weiterhin tradiert worden ist und immer noch mit eruptiver Aggressivität in den Diskurs zurückdrängt, wenn politische Umstände die Zeit reif dafür erscheinen lassen. Sombart bot den Wegweiser zu diesem Denken. Es ist Zeit, sich seiner Untersuchung wieder ernsthaft zu widmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in Die deutschen Männer und ihre Feinde?

Juden, Chaos, Weiber – überall Feinde, überall Angst. Carl Schmitt als Vertreter des Ordnungsdenkens des patriarchalischen Zeitalters, sein Fall als Muster einer antiliberalen, antiparlamentarischen und antifeministischen Mentalitätsgeschichte. Nicolaus Sombarts Analyse eines psychopathologischen Schemas, das bis heute weitergegeben wird, erweist sich als beeindruckend aktuell. Mit seiner umfangreichen Studie taucht Sombart hinab in die Gedankenwelt Carl Schmitts, den er seit seiner Kindheit sehr gut kannte. Er verfolgt kennzeichnende Seitenwege, offenbart Verbindungen, sich Wiederholendes, ständig Mitlaufendes, immer wieder Mitgedachtes während aller Lebensphasen des Staatsrechtlers. Er steigt tief in den Kosmos des Gelesenen, Gelobten, Geliebten in Kunst, Literatur und Wissenschaft ein. Er entlarvt Ängste, Klischeevorstellungen, Defekte und Schwächen, die sich in vermeintlich sachlichen Theorien fortsetzten. Und indem er dies alles für Carl Schmitt tut, tut er es gleichzeitig für eine ganze Denktradition. Heute wird klar, was Sombart noch nicht wissen konnte: nämlich, dass er nicht nur die psychischen Hintergründe der Denkmuster einer bestimmten akademischen Generation, die noch im Kaiserreich wurzelte, offenlegte, sondern ein Denken, das weiterhin tradiert worden ist und immer noch mit eruptiver Aggressivität in den Diskurs zurückdrängt, wenn politische Umstände die Zeit reif dafür erscheinen lassen. Sombart bot den Wegweiser zu diesem Denken. Es ist Zeit, sich seiner Untersuchung wieder ernsthaft zu widmen.

Welche Kernthemen, Tropen oder Sujets werden untersucht in Die deutschen Männer und ihre Feinde?

Geschichte und Archäologie > Geschichte

Kann ich in Die deutschen Männer und ihre Feinde hineinlesen?

Hier können Sie eine offizielle Vorschau der wenigen Seiten lesen https://www.book2look.com/book/9783946595175

Wie lang ist Die deutschen Männer und ihre Feinde und wie viele Seiten hat es?

Die deutschen Männer und ihre Feinde has 472 page(s)

Wer ist der Autor / Wer sind die Autoren des Buches Die deutschen Männer und ihre Feinde?

Nicolaus Sombart

Wer ist der Verleger des Buches Die deutschen Männer und ihre Feinde?

C. W. Leske Verlag

Wie lauten die ISBN-Nummern für die physische und die digitale Ausgabe?

Die deutschen Männer und ihre Feinde ist erhältlich als Hardcover(ISBN 9783946595175) und E-Book (EPUB)(ISBN 9783946595182)

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