Klebebilder

Von Georges Perros | Verlag: Matthes & Seitz Berlin

Über das Buch

Georges Perros notiert, ebenso frenetisch wie faul, ebenso verwegen wie verzweifelt. Alles kann zum Anlass werden: Gelesenes nicht weniger als das gewöhnliche Leben, der ganz normale Wahnsinn. Er notiert voller Witz, er kalauert, er gaukelt nicht weniger als er moralisiert. Nie schreibt er, was er will, aber immer nach Lust und Laune. Vor allem: Er erspart sich nichts, geht immer aufs Ganze.
Vielleicht hat nie jemand das Leben mehr geliebt, »das Gedicht des Menschen ohne Gedicht, aber strotzend vor Poesie«. Die Vorstellung, seine wie unter Schreibzwang zu Papier gebrachten Notate in einem Buch zu versammeln, war Perros stets ein Graus. Nur aus schierer Geldnot ließ er schließlich die Veröffentlichung einer sorgfältig montierten und überarbeiteten Auswahl aus seinen Notizen zu. Diese Auswahl erschien 1960 unter dem Titel Papiers collés bei Gallimard. Zu einem zweiten Band konnte Perros sich erst 1973 durchringen. Einen dritten schloss er kurz vor seinem Tod ab. Sein Erscheinen im November 1978 erlebte er nicht mehr.

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Georges Perros notiert, ebenso frenetisch wie faul, ebenso verwegen wie verzweifelt. Alles kann zum Anlass werden: Gelesenes nicht weniger als das gewöhnliche Leben, der ganz normale Wahnsinn. Er notiert voller Witz, er kalauert, er gaukelt nicht weniger als er moralisiert. Nie schreibt er, was er will, aber immer nach Lust und Laune. Vor allem: Er erspart sich nichts, geht immer aufs Ganze.
Vielleicht hat nie jemand das Leben mehr geliebt, »das Gedicht des Menschen ohne Gedicht, aber strotzend vor Poesie«. Die Vorstellung, seine wie unter Schreibzwang zu Papier gebrachten Notate in einem Buch zu versammeln, war Perros stets ein Graus. Nur aus schierer Geldnot ließ er schließlich die Veröffentlichung einer sorgfältig montierten und überarbeiteten Auswahl aus seinen Notizen zu. Diese Auswahl erschien 1960 unter dem Titel Papiers collés bei Gallimard. Zu einem zweiten Band konnte Perros sich erst 1973 durchringen. Einen dritten schloss er kurz vor seinem Tod ab. Sein Erscheinen im November 1978 erlebte er nicht mehr.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in Klebebilder?

Georges Perros notiert, ebenso frenetisch wie faul, ebenso verwegen wie verzweifelt. Alles kann zum Anlass werden: Gelesenes nicht weniger als das gewöhnliche Leben, der ganz normale Wahnsinn. Er notiert voller Witz, er kalauert, er gaukelt nicht weniger als er moralisiert. Nie schreibt er, was er will, aber immer nach Lust und Laune. Vor allem: Er erspart sich nichts, geht immer aufs Ganze.
Vielleicht hat nie jemand das Leben mehr geliebt, »das Gedicht des Menschen ohne Gedicht, aber strotzend vor Poesie«. Die Vorstellung, seine wie unter Schreibzwang zu Papier gebrachten Notate in einem Buch zu versammeln, war Perros stets ein Graus. Nur aus schierer Geldnot ließ er schließlich die Veröffentlichung einer sorgfältig montierten und überarbeiteten Auswahl aus seinen Notizen zu. Diese Auswahl erschien 1960 unter dem Titel Papiers collés bei Gallimard. Zu einem zweiten Band konnte Perros sich erst 1973 durchringen. Einen dritten schloss er kurz vor seinem Tod ab. Sein Erscheinen im November 1978 erlebte er nicht mehr.

Welche Kernthemen, Tropen oder Sujets werden untersucht in Klebebilder?

Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft > Biografien und Sachliteratur > Veröffentlichte Tagebücher, Briefe, Notizbücher

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Hier können Sie eine offizielle Vorschau der wenigen Seiten lesen https://www.book2look.com/book/YBNaK7c8wL

Wer ist der Autor / Wer sind die Autoren des Buches Klebebilder?

Georges Perros

Wer ist der Verleger des Buches Klebebilder?

Matthes & Seitz Berlin