Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur
Von Dietmar Rieger, Monika Schmitz-Emans, Elisabeth Décultot, Regina Hartmann, Angela Steinsiek, Dirk Werle, Nikolas Immer, Matthias Hennig, Christian Ronneburger, Ira Diedrich, Andreas Grünes u.a. | Verlag: Ripperger & Kremers
Über das Buch
Literarische Bibliotheken mit ihrem vielfältigen > Innenleben< stellen ein besonderes Faszinosum der Weltliteratur dar. In ihrem Darstellungsreichtum überraschen diese Wissensräume als Labyrinthe und Gruselkabinette als Zufluchtsorte melancholischer Leser oder als Inspirationsquellen und bieten als spannungsreiches Bezugsgeflecht zwischen der Bibliothek als Wissensraum dem Bibliothekar und dem Leser sowie den divergierenden Positionierungen in den Büchern der Bibliothek eine Plattform zur Verhandlung von Wissensansprüchen wie von Konzepten der Gelehrsamkeit bei denen die Grenze zwischen Fiktionalität und Realität aufgeweicht wird. Bibliotheken gelten als Zentren der Wissensverbreitung oder Wissensvereitlung sie sind Symbole europäischer Kultur und zugleich Orte mit geheimnisvoller Ausstrahlung Als > Kathedralen des Geistes< und Speicher kollektiven Wissens werden sie von einem Hauch sakraler Feierlichkeit oder Unheimlichkeit durchweht. Die multiplen Bedeutungen einer Bibliothek sind mit der Ordnung Systematisierung Aufbewahrung und Verwahrung von Wissen nur kurz skizziert. In der Literatur bietet die gelehrsame Atmosphäre der fiktionalen Bibliothek den Lesern Weltfremden Außenseitern und Heimatlosen eine Zuflucht um sich in weltflüchtender Lektüre der eigenen Phantasie und Einsamkeit abseits der Welt da draußen hinzugeben so dass die Bibliothek in vielfältiger Hinsicht zu einem > Gegen-Ort< wird. In den hochspezifischen Besonderheiten literarischer Bibliotheken bildet sich zugleich das Machtgefüge zwischen Bibliothekar und Leser zwischen Außenwelt und dem > Gegen-Ort< Bibliothek ab. Die Bibliothek ist nicht nur architektonisches Kunstwerk und Aufbewahrungsort oder geheimer Speicher von Wissen sondern sie wird zunehmend zum Wissenskatalysator Imaginationsraum und Sozialbiotop.
Ausgaben von Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur
- Taschenbuch
- ISBN 9783943999037
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Literarische Bibliotheken mit ihrem vielfältigen > Innenleben< stellen ein besonderes Faszinosum der Weltliteratur dar. In ihrem Darstellungsreichtum überraschen diese Wissensräume als Labyrinthe und Gruselkabinette als Zufluchtsorte melancholischer Leser oder als Inspirationsquellen und bieten als spannungsreiches Bezugsgeflecht zwischen der Bibliothek als Wissensraum dem Bibliothekar und dem Leser sowie den divergierenden Positionierungen in den Büchern der Bibliothek eine Plattform zur Verhandlung von Wissensansprüchen wie von Konzepten der Gelehrsamkeit bei denen die Grenze zwischen Fiktionalität und Realität aufgeweicht wird. Bibliotheken gelten als Zentren der Wissensverbreitung oder Wissensvereitlung sie sind Symbole europäischer Kultur und zugleich Orte mit geheimnisvoller Ausstrahlung Als > Kathedralen des Geistes< und Speicher kollektiven Wissens werden sie von einem Hauch sakraler Feierlichkeit oder Unheimlichkeit durchweht. Die multiplen Bedeutungen einer Bibliothek sind mit der Ordnung Systematisierung Aufbewahrung und Verwahrung von Wissen nur kurz skizziert. In der Literatur bietet die gelehrsame Atmosphäre der fiktionalen Bibliothek den Lesern Weltfremden Außenseitern und Heimatlosen eine Zuflucht um sich in weltflüchtender Lektüre der eigenen Phantasie und Einsamkeit abseits der Welt da draußen hinzugeben so dass die Bibliothek in vielfältiger Hinsicht zu einem > Gegen-Ort< wird. In den hochspezifischen Besonderheiten literarischer Bibliotheken bildet sich zugleich das Machtgefüge zwischen Bibliothekar und Leser zwischen Außenwelt und dem > Gegen-Ort< Bibliothek ab. Die Bibliothek ist nicht nur architektonisches Kunstwerk und Aufbewahrungsort oder geheimer Speicher von Wissen sondern sie wird zunehmend zum Wissenskatalysator Imaginationsraum und Sozialbiotop.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur?
Literarische Bibliotheken mit ihrem vielfältigen > Innenleben< stellen ein besonderes Faszinosum der Weltliteratur dar. In ihrem Darstellungsreichtum überraschen diese Wissensräume als Labyrinthe und Gruselkabinette als Zufluchtsorte melancholischer Leser oder als Inspirationsquellen und bieten als spannungsreiches Bezugsgeflecht zwischen der Bibliothek als Wissensraum dem Bibliothekar und dem Leser sowie den divergierenden Positionierungen in den Büchern der Bibliothek eine Plattform zur Verhandlung von Wissensansprüchen wie von Konzepten der Gelehrsamkeit bei denen die Grenze zwischen Fiktionalität und Realität aufgeweicht wird. Bibliotheken gelten als Zentren der Wissensverbreitung oder Wissensvereitlung sie sind Symbole europäischer Kultur und zugleich Orte mit geheimnisvoller Ausstrahlung Als > Kathedralen des Geistes< und Speicher kollektiven Wissens werden sie von einem Hauch sakraler Feierlichkeit oder Unheimlichkeit durchweht. Die multiplen Bedeutungen einer Bibliothek sind mit der Ordnung Systematisierung Aufbewahrung und Verwahrung von Wissen nur kurz skizziert. In der Literatur bietet die gelehrsame Atmosphäre der fiktionalen Bibliothek den Lesern Weltfremden Außenseitern und Heimatlosen eine Zuflucht um sich in weltflüchtender Lektüre der eigenen Phantasie und Einsamkeit abseits der Welt da draußen hinzugeben so dass die Bibliothek in vielfältiger Hinsicht zu einem > Gegen-Ort< wird. In den hochspezifischen Besonderheiten literarischer Bibliotheken bildet sich zugleich das Machtgefüge zwischen Bibliothekar und Leser zwischen Außenwelt und dem > Gegen-Ort< Bibliothek ab. Die Bibliothek ist nicht nur architektonisches Kunstwerk und Aufbewahrungsort oder geheimer Speicher von Wissen sondern sie wird zunehmend zum Wissenskatalysator Imaginationsraum und Sozialbiotop.
Welche Kernthemen, Tropen oder Sujets werden untersucht in Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur?
Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft > Literatur: Geschichte und Kritik > Literaturwissenschaft, allgemein
Kann ich in Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur hineinlesen?
Hier können Sie eine offizielle Vorschau der wenigen Seiten lesen https://www.book2look.com/book/9783943999037
Wer ist der Autor / Wer sind die Autoren des Buches Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur?
Dietmar Rieger, Monika Schmitz-Emans, Elisabeth Décultot, Regina Hartmann, Angela Steinsiek, Dirk Werle, Nikolas Immer, Matthias Hennig, Christian Ronneburger, Ira Diedrich, Andreas Grünes u.a.
Wer ist der Verleger des Buches Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur?
Ripperger & Kremers
Wie lauten die ISBN-Nummern für die physische und die digitale Ausgabe?
Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur ist erhältlich als Taschenbuch(ISBN 9783943999037)
Wo kann ich Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur kaufen?
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